Mein Nackenbeißer (5)

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Die Woche geht zu Ende und mit ihr auch meine Lesereise zusammen mit Kazim und Sara.

Ich fasse kurz in Stichpunkten zusammen was in den letzten drei Kapiteln geschieht. Denn nur in einem stichpunktartigen Stil wird man dieser rasanten Erzählfahrt gerecht:

Kazim, der werdende Vater sorgt sich um Sara „auf eine aufdringliche Art“. Er flirtet stark.
Sara ist verwirrt und weiß nicht, ob sie das schlecht finden soll oder ob sie ihm doch einfach nur die Kleider vom Leib reißt.
Sara entscheidet sich vorerst für Ersteres
Sara erfährt dass Kazim teuren Schmuck an ein Showgirl in Las Vegas geschickt hat.
Sara denkt sich: „Genau wie mein Vater“.
Sara fröstelt.
Sara hat einen Autounfall. Das heißt sie hat einen Unfall mit einem Auto. Denn sie war mit dem Fahrrad unterwegs.
Kazim beobachtet dies von seinem Büro aus und wird hysterisch.
An der Unfallstelle ist Sara ohnmächtig und Kazim schreit rum. „Ich bin der Vater ihres Kindes“
Im Krankenhaus stellt sich heraus Sara hat einen verstauchten Knöchel. Das Kind ist wohlauf.

Kazim holt Sara zu sich nach Haus
Kazim massiert Sara.
Kazim sagt ihr, dass er ihr soviel Arbeit gegeben hat, damit sie von sich aus kündigt. Als sie dem Druck standhielt, hat dies nur bewiesen, „dass Sara die einzige Frau für ihn ist“.
Kazim küsst Sara. Hält kurt inne, sagt: „Du bist mein Schicksal Sara. Du bist vom Universum dazu erwählt worden meine Braut zu werden“
Sara erschauert.
Stürmische Umarmungen und heiße Küsse folgen. Dann reißt sich Sara von ihm fort, mit den Worten: „Nein, ich will nicht die neueste Stute in deinem Stall sein!“
Sara konfrontiert Kazim mit ihrem Wissen um den Showgirl Schmuck.
Kazim lacht auf: Der Schmuck ist für Sara! Für die Hochzeit. Die Dame in Las Vegas ist die Hochzeitsplanerin!
Sara fragt leise: „Hochzeitsplanerin?“ ( und denkt: „Schmuck?“)
Kazim präsentiert den Schmuck (warum der Schmuck nun doch bei ihm ist und nicht bei der Hochzeitsplanerin bleibt ein Rätsel).
Sara ist sprachlos.
Kazims „ Du bist meine Sara“ erwidert Sara mit „Ich glaube auch“
Beide geben sich der Leidenschaft hin und werden mitgerissen von der Welle der Lust.
Sara erlebt „den aufregendsten Augenblick ihres Lebens“
Kazim hält danach um Saras Hand an.
Sara sagt ja.
Tage später fühlt sich Sara wie in einem goldenen Käfig. Fühlt sich fremdbestimmt durch Kazim und hat Erstickungstraum.
Sara fasst den Entschluss nicht zu heiraten und zu ihrer Familie nach Wisconsin abzuhauen.
Sara schreibt die dümmste Nachricht: „Ich reise heute nach Wisconsin. Bitte folge mir nicht.“ (Dann schreib halt nicht, wo du hinfährst!“)

Kazim sieht die Nachricht und folgt ihr.(Natürlich.)
Kazim weiß, dass sie den Zug nehmen muss um nach Wisconsin zu kommen (wegen Knöchel kann sie nicht Auto fahren und sie hat Flugangst)
Kazim schafft es gerade noch so auf den vorbeifahrenden Zug auszuspringen. Wahnsinn!
Kazim findet Sara.
Sara erzählt im nochmals, dass sie nicht verhätschelter Besitz eines Mannes sein möchte.
Kazim sagt daraufhin: „Ich liebe dich, Sara“.
Saras Herz macht einen Sprung.
Beide küssen sich „mit einer Intensität, die beiden verriet, wie unglücklich sie ohne den anderen gewesen waren.“

Kazim und Sara haben zueinander gefunden. Juchee!!

Epilog:

Sara und Kazim heiraten.
Das Kind heißt Ben.

Epilog nach dem Epilog:

Ich klappte das Heftchen zu, legte es auf den Tisch und starrte verträumt aus dem Fenster.

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2 Antworten to “Mein Nackenbeißer (5)”

  1. La Gerdau Says:

    Ein Traum
    ein absoluter Traum. Und ich lese hier Torture the Artist. Mein Leben koennte so spannender sein. Und leidenschaftlicher.
    Ich bin allerdings noch immer über die wiederholte Nennung des Wortes Stute verwirrt…..

  2. Robert-1230 Says:

    Ich bin begeistert: Ein solches Machwerk selbst zu lesen, würde ich als Zumutung empfinden, ich glaub‘, ich würd’s gar nicht durchstehen.

    Diese wirklich witzige Zusammenfassung arbeitet die Ingredienzien eines Nackenbeissers heraus und erspart mir die Qual mich über schlechte Formulierungen zu ärgern.

    Einziger Nachteil: Die pointenreiche Beschreibung der Schnulze ist so mitreissend geschrieben, dass man, wider besseres Wissen, Lust bekommt, so ein Machwerk auch einmal selbst zu lesen …

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